Halb-Distanz 2011

Erlanger Triathlon Halbdistanz

Trotz nicht gerader idealer Bedingungen mit Regen und Wind zu Beginn hatten sich auch heuer wieder rund 8000 Zuschauer eingefunden, um beim traditionellen Triathlon des TV1848 Erlangen dabei zu sein. Die Triathlethen des Franken Speed Fighter e.V. hatten sich zum Saisonabschluß einiges vorgenommen und konnten am Ende mit 2 Podiumsplätzen und vielen Topleistungen aufwarten. Vom Veranstalter werden traditionell 2 Distanzen angeboten, die sogenannte olympische Kurzdistanz 1,5 km Schwimmen, 40km Radfahren und 11 km Laufen und die Mitteldistanz mit 2 km Schwimmen, 80km Radfahren und 21 Km Laufen.

Ergebnisse Halbdistanz

Platz Name Zeit
19. Jürgen Stettner 4:00:54
25. Jürgen Geißler 4:04:13
105. Matthias Fürst 4:29:20
318. Kai Eichler 5:37:29

Deutsche Meisterschaft Mitteldistanz Kulmbach (2 / 85 / 20) am 12.06.2001.

Eine starke geschlossene Mannschaftsleistung der Franken Speed Fighter begeistert beim Mönchshof-Triathlon Trebgast / Kulmbach vom 12.06.2011.
Markus und ich, hatten am Morgen ein ziemliches Kratzen im Hals, war es die Aufregung oder doch eine sich ankündigende Erkältung. Aufregung war mein Befund!
In Begleitung meiner lieben Frau bereitete ich mich auf den Wettkampf vor, bedankte mich bei Juergen Geißler für das Abholen der Startunterlagen und machte mich dann fertig für den Start.
Wetter war perfekt, bis auf ein paar Wölkchen, war der Himmel blau. Zum Schwimmstart war es auch windstill, beste Voraussetzungen für den Wettkampf.
3 runden a 650m mit 2x Landgang, eigentlich keine große Herausforderung, dachte ich.

Start: im engen Startbereich ging es gleich richtig zur Sache, Fight Club, deutsche Meisterschaft. Um aus dem Getümmel zu bleiben musste ich die schweren Jungs alle vorlassen, ausserdem waren die alle schneller! Bis zur ersten Boje hat es gedauert einen Rhythmus zu finden und das im dunklen Wasser, aber danach dachte ich eigentlich das ich flott unterwegs war, habe ich doch erst einen Test über 2000 im Schwimmbad mit 37 min erfolgreich absolviert.
Bei den jeweiligen Landgängen kontrollierte ich nicht meine Zeit da sich ja noch ne große Meute im Wasser tummelte. Erst beim finalen Schwimmausstieg wagte ich einen Blick auf meine Uhr und konnte es nicht glauben 50 min und da wechselte ich bereits aufs

Rad uns zog gerade meine Schuhe an. Kann ja nur besser werden. Musste gar nicht besser werden den für das Profil der Strecke und 3,8km länger, war ich sehr konstant und für meine Verhältnisse, flott unterwegs (schnitt 33,8 km/h). Obwohl etwas Wind aufkam mit dem wir alle zu kämpfen hatten, war ich mit der Zeit zufrieden.

Der Wechsel zum Laufen lief unspektakulär ab, vielen Dank auch für das zurechtlegen der Schuhe etc., war alles perfekt. Das Loslaufen wie auch das weitere Laufen ging mit einer Leichtigkeit, dass ich die erste Runde in 47min laufen konnte und das ist für mich nach ca.3,5h Wettkampf, schnell.
Bei 5:10:21h blieb Zieluhr für stehen. Bis auf das Schwimmen eine passable Leistung mit der ich zufrieden war.
Auch meine Speedos-Kameraden waren sehr schnell unterwegs, echt klasse wir ihr das immer so hinbekommt, tolle Leistung! Ne andere Liga halt. Also Jungs, Hut ab, coole Leistung bis zum nächsten Wettkampf.

Ach ja, das Kratzen im Hals zu Beginn des Wettkampfes hat mich dann in der Nacht zum Dienstag mit der vollen Härte und mit allem was dazugehört ausgeknockt, schnief, würg etc.

- AT -

Ergebnisse

Name Platz AK Zeit Swim Bike Run
Markus Rittmaier 79 35 04:33:05 00:42:33 02:25:28 01:25:04
Jürgen Geißler 82 45 04:34:31 00:38:06 02:25:02 01:31:23
Andi Wloka 137 35 04:50:41 00:51:07 02:35:46 01:23:48
Andreas Thienel 192 45 05:10:21 00:47:56 02:42:42 01:39:43

und unser Freund vom TV48 Erlangen

Jürgen Stettner 77 35 04:31:38 00:40:33 02:27:38 01:23:27

Ironman 70.3 in St Pölten, Österreich am 22.05.2011

St. Pölten ist ein wunderschöner, gut organisierter 70.3 Wettkampf. Einzig die langen Schlangen beim Startnummern-Abholen stören etwas. Aber sie sind dem etwas ungeschickten Zeitplan geschuldet, in dem das Registreien am Samstag bis 14:00 geht, der Bike-Check in aber erst ab 14:30 startet. Folglich kommt jeder, aber wirklich jeder kurz voir 14:00 zum Start-Nummern-Fassen.
Geschwommen wird in zwei Badeseen mit einem lustigen Spaziergang von 200m zwischen den Seen. Für ältere Herrren ab AK45 ist solchermassen langes Barfußlaufen orthopädisch natürlich nicht mehr so einfach, ich nehme mir da das nächste mal Badeschlappen mit Pronationsstütze mit. Zumal auch die Wechselzonen extrem lang sind. Mit dem Problem bin ich aber in guter Gesellschaft: siehe Interview von Thomas Hellriegel nach dem 70.3 in Mallorca "Grillfest für Dinosaurier":

Die Radstrecke des St.Pöltener IM bietet ein sehr breites Spektrum: 18km Bolzen auf der Schnellstrasse S33. Wem's gefällt (mir z.B.!!). Dann wunderschön an der Donau entlang durch die Wachau, mal flach, mal bergig. Die 8km Anstieg bei Gansbach haben es in sich. In Summe kommen fast 800 Höhenmeter zusammen, also keine einfache Strecke, zumal diese Höhenmeter sehr konzentriert auf 2 Anstiege verteilt sind, und der Rest der Strecke sehr fllach verläuft.
Die Laufstrecke ist eine sehr schöne 2 Runden-Strecke, am Traisufer entlang. Es geht 2 mal durchs St. Pöltener Regierungsviertel, aber das klingt besser als es ist: Sonntag nachmittag ist halt mal nahezu niemand am regieren, also war das Viertel eher menschen- und Zuschauer-leer. Dafür ist die Kurs geschickt so gelegt, daß man 4mal durch eine kleines Stadion geleitet wird, wo sich die Zuschauer konzentrieren und die Athleten super anfeueren.
Das Wetter wäre als Hawaii-Vorbereitung hervorragend geeignet gewesen: In der Sonne waren es locker über 30 Grad.

Mein persönlicher Rennverlauf war eher durchwachsen: Schwimmen ganz passabel, Rad auch ok, aber Laufen: Bescheiden! Über die 1h42min im Halbamarathon bin ich enttäuscht.

Ganz kann ich mir es nicht erklären, aber vielleicht lags an der Hitze, oder ich hab mich wohl vom falsch geeichten Lauf-Tacho einlulllen lassen. Oder ich hab eine unabsichtliche Extra-Schleife gelaufen, aber das ist wohl nur ne faule Ausrede. In Summe war es dann zu langsam für eine Top-Ten in der AK45, ganz zu schweigen von einem Podiumsplatz. Platz 12 in der Altersklasse und 166 in der Gesamtwertung war das Ergebniss.
Aber immerhin hätte es für einen Qualifikations-Slot zur 70.3 WM in Las Vegas gereich, wenn auch nur über das Nachrückverfahren. Gewonnen hat bei den Profis Vorjahressieger Filip Ospaly und die Schweizerin KarinThürig.

 

Ergebnis Ironman 70.3 St. Pölten

Name Rang Swim T1 Bike/Rg. T2 Run Gesamt
Jürgen Geissler 166 0:31:44 04:02 2:29:06 03:46 1:42:11 4:50:50,7

Ironman St. Pölten

Jürgen Geissler

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